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Sportkletterwand mit Kletterturm

Der zweite Bereich unserer Sportkletterwand ist der 12 m hohe Kletterturm (ehemaliger Schlauchturm) mit einer Kletterfläche von rund 103 m². Im Kletterturm stehen im Endausbau bis zu 16 Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zum Klettern im Vorstieg zur Verfügung. Alle vier Seiten im Turm sind senkrecht. Die Unterkonstruktion des Kletterturms besteht aus verschweißten Formrohren. Die Oberfläche besteht wie im Boulderraum aus 27 mm starken Schaltafeln.


Unsere Kletteranlage


Daten und Fakten:

Kletterfläche: 200 m²  (Boulderraum 95 m², Turm 105 m²)
Erbauer: Mitglieder der Naturfreunde St. Georgen
geleistete Arbeitsstunden: 2100
Baujahr: 2000 (Boulderraum), 2001 (Kletterturm)
Höhe des Kletterturms: 12 m   
Höhe im Boulderraum: 3,9 m   
Griffe: ca. 1300
Anzahl Grifflöcher: ca. 5000
Kletterrouten im Turm: vorläufig 18
Schwierigkeitsgrad der Routen: zwischen 4 und 8
Unterkonstruktion: Holz (Boulderraum) Formrohre (Turm, Kasten im Boulderraum und schwenkbare Wand)


Bauchronik der Kletterwand:


1997
Gerhard Reitinger jun. hat die Idee, dass man in den Schlauchturm im „alten Feuerwehrdepot“ eine Kletterwand bauen könnte. Im Oktober wird ein erstes Schreiben an die Gemeinde gerichtet.

1998
Nach einer ersten Begehung mit Hermann Ohlenschläger (Bundessportkletterreferent der Naturfreunde) im November können wir unsere Pläne konkretisieren: neben einer Kletterwand im Turm soll auch ein Boulderbereich und ein kleiner Clubraum eingerichtet werden.

März 1999
Bürgermeister Rudolf Honeder sagt uns bei der Jahreshauptversammlung seine volle Unterstützung zu. Der Großteil des Projektes soll durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder realisiert werden.

27. April 1999
Der Gemeinderat fasst den Grundsatzbeschluss für den Umbau des ehemaligen Feuerwehrdepots und des Musikheims in ein Vereinshaus.

8. Juni 1999
Ein Besprechung von Fotoclub, Heimatverein, Kinderfreunde und Naturfreunde mit Vertretern der Gemeinde findet statt. Die zukünftigen Benutzer einigen sich über die Raumverteilung. Die Naturfreunde erhalten einen Clubraum, den Schlauchturm für den Kletterturm und die ehemalige Werkstatt, die komplett als Boulderraum eingerichtet werden soll.

Sommer 1999
Die Feuerwehr übersiedelt ins neue Einsatzzentrum. Baumeister Ing. Franz Hentschläger sen. zeichnet die Pläne für den Umbau.

28. Oktober 1999
Wir beginnen mit den Abbrucharbeiten.

November/Dezember 1999
Abbrucharbeiten, Türen werden ausgestemmt und neu eingemauert und die ersten Mauern aufgestellt. Bis Jahresende leisten wir 229 Arbeitsstunden.

Jänner/Februar 2000
Maurerarbeiten werden fortgesetzt. Mit Elektroinstallation wird begonnen.

März 2000
E-Striche werden betoniert und Wände verputzt. Am 17. März 2000 beginnen wir mit den Montagearbeiten der Holzunterkonstruktion im Boulderraum.

April/Mai 2000   
Die Holzunterkonstruktion wird fertigestellt und die Isolierung des Boulderraum abgeschlossen. Mit dem Bohren und der Montage der Holztafeln wird begonnen. Der „Kasten“ als Element im Boulderraum wird fertiggestellt. Fliesen im Clubraum und in der Toilettenanlage werden verlegt.

Juni 2000
Holztafeln im Boulderraum werden gebohrt und montiert. Mit der schwenkbaren Boulderwand wird begonnen.

Juli/August 2000
Boulderraum wird fertiggestellt.

17. September 2000
Eröffnung des Boulderraums mit über 90 m² Kletterfläche und des Clubraumes .

Herbst 2000/Winter 2001
Kletterkurse und regelmäßiges Klettertraining für Kinder und Erwachsene werden abgehalten

März 2001
Baubeginn im Kletterturm

April bis Oktober 2001
Die Unterkonstruktion aus Formrohren für den Kletterturm wird gefertigt und montiert

November/Dezember 2001
Montage der Holzplatten im Kletterturm und Optimierung der Heizungssteuerung in unserem Bereich.

Jänner 2002
Christian Deinhofer setzt die Kletterrouten im Turm. Es stehen mittlerweile 18 Routen in den Schwierigkeitsgraden 4 bis 8 zur Verfügung.

Februar 2002
Start des Kletterbetriebes im Turm

5. April 2002
Überprüfung der Kletterwand durch den TÜV

Sommer 2004
Erstellung des Zubaus nach den Plänen von  Johann Holzinger und mit seiner tatkräftigen Unterstützung. Damit haben wir einen geräumigen, winterfesten Umkleidebereich.

2003 bis 2009
jährliche Überprüfung der Kletterwand durch unsere Mitarbeiter

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Kontakt

Naturfreunde St. Georgen an der Gusen
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